Das Clavichord ist der Vorfahre des Klaviers.

Die Tasten bewegen die sog. Tangenten (kleine rechteckigen Stücke von Messing), die die Saiten schlagen und danach abdämpfen.

Der große Vorteil des Clavichords sind die dynamischen Möglichkeiten. Der Anschlag ist extrem empfindsam; er gibt das Gefühl, die Saiten direkt mit den Fingern zu berühren.

Das Clavichord

Allerdings ist der Dämpfungseffekt so stark, daß das Instrument sehr leise klingt. Deswegen ist das Chlavichord vor allem zum Üben von Solorepertoire in besonderen Räumen geeignet.

Das Clavichord kann gebunden oder frei sein. Beim gebundenen Clavichord werden auf einer Saite zwei oder drei Noten erzeugt (in Halbtonabständen).
Beim freien Clavichord erzeugt jede Saite eine Note.

Die gebundenen Clavichorde sind kleiner und haben einen kleineren Tonumfang als die freien.

Das Clavichord

Dieses Instrument hören:

Das Clavichord J. S. Bach – Goldberg, Aria
William Horn