Das französische Cembalo, aus der flämischen Schule hervorgegangen, wurde vorwiegend im 18. Jh. entwickelt (das goldene Zeitalter des Cembalo).

Die französische Schule sucht einen sehr weichen und vollen Klang, mit einem fast unbestimmten Ansatz, sehr tief im Baß und einem sehr sanften und empfindlichen Anschlag.

 

Das französische Cembalo

 

Die typische Spielvorrichtung besteht aus drei Registern (8′ 8′ 4′, Lautenzug) und zwei Klaviaturen (mit Schiebekoppel) mit fünf Oktaven (FF-f3) Umfang.

Einige Instrumente haben auch ein viertes Register, sog. peau de buffle, mit einem extrem weichen Klang, und Kniehebel um die Register zu bedienen.

Das französische Cembalo

Das Gehäuse ist oft zweifarbig lackiert, mit goldenen Banden und Rahmen (oder dekoriert mit Chinoiserie), der Innendeckel bemalt und der Resonanzboden mit Blumen dekoriert.

Das französische Cembalo

Dieses Instrument hören:

Play J. Duphly, La Boucon
Andreas E. Beuermann